Medieninformationen
Brandkatastrophe Crans-Montana: Schweizer Fachteams unter Koordination des BABS besuchen Patientinnen und Patienten aus der Schweiz in ausländischen Verbrennungszentren
Die Schweiz hat zwei Swiss Contact Teams (SCTs) aufgebaut und entsendet sie in die europäischen Verbrennungszentren, die nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana in der Schweiz wohnhafte Patientinnen und Patienten behandeln. Dank internationaler Unterstützung konnten die Schwerverletzten die bestmögliche medizinische Versorgung in einer spezialisierten Klinik erhalten.
Brand in Crans-Montana: 35 Patientinnen und Patienten konnten im Rahmen des europäischen Zivilschutzmechanismus in spezialisierte Kliniken in Belgien, Deutschland, Frankreich und Italien gebracht werden
Dank grosser Unterstützung zahlreicher europäischer Länder wurden seit dem 2. Januar 2026 35 Patientinnen und Patienten über den Prozess des Union Civil Protection Mechanism (UCPM) von Spitälern in der Schweiz in spezialisierte Kliniken in Belgien, Deutschland, Frankreich und Italien verlegt. Zahlreiche Staaten haben der Schweiz Hilfsangebote gemacht.
Brand in Crans Montana: Patienten werden zur Behandlung in spezialisierte Kliniken in Europa verlegt
Für die bestmögliche Behandlung der Verbrennungsopfer des Brands in Crans Montana erhält die Schweiz Unterstützung im Rahmen des europäischen Zivilschutzmechanismus (Union Civil Protection Mechanism UCPM). Verbrennungsopfer können mittels des Mechanismus aus Schweizer Spitälern in spezialisierten Kliniken für Brandverletzte in verschiedenen europäischen Ländern aufgenommen werden. Die Verlegungen sind medizinisch dringlich.
Nachfolge Direktorin Bundesamt für Bevölkerungsschutz: Bundesrat Martin Pfister setzt Findungskommission ein
Bundesrat Martin Pfister setzt für die Suche einer Nachfolgerin oder eines Nachfolgers für die Direktorin des Bundesamts für Bevölkerungsschutz (BABS), Michaela Schärer, eine breit abgestützte Findungskommission ein. Sie wird geeignete Kandidaturen evaluieren und dem Chef VBS vorlegen. Die Wahl erfolgt durch den Bundesrat.
Michaela Schärer verlässt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 5. Dezember 2025 der einvernehmlichen Auflösung des Arbeitsverhältnisses mit der Direktorin des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz BABS, Michaela Schärer, zugestimmt. Für eine geordnete Nachfolgeregelung wurde der Austritt auf Ende April 2026 festgelegt.
Zweite Evakuation verletzter Kinder aus dem Gaza-Streifen abgeschlossen
Die Schweiz hat ihre humanitäre Aktion zur Evakuation verletzter Kinder aus dem Gaza-Streifen mit einer zweiten Operation abgeschlossen. Am Freitag wurden in Kooperation mit Norwegen 13 Kinder und 51 Familienangehörige, die zuvor vom Gaza-Streifen nach Jordanien gelangten, in die Schweiz überführt. In der Schweiz werden sie von acht verschiedenen Kantonen aufgenommen und in Universitäts- und Kantonsspitälern medizinisch behandelt. In der Schweiz durchlaufen sie ein ordentliches Asylverfahren. Im Rahmen ihrer humanitären Aktion hat die Schweiz insgesamt 20 verletzte Kinder und 78 Begleitpersonen aus dem Gaza-Streifen evakuiert.