100 Jahre Labor Spiez
1925 wurde mit dem Gaslaboratorium Wimmis die Vorgängerorganisation des heutigen Labor Spiez gegründet. Seither hat sich das Labor zu einer tragenden Säule der Sicherheitsarchitektur unseres Landes und zu einer international anerkannten Institution auf dem Gebiet des ABC-Schutzes entwickelt. Aus diesem Anlass fand am 23. Oktober 2025 die Feier «100 Jahre Labor Spiez» mit geladenen Gästen im Bernerhof statt.
Dienstleistungen

ABC-Rüstungskontrolle
Aufgaben und Aktivitäten im Rahmen der Umsetzung und Vorbereitung von internationalen Verträgen zu Abrüstung und Rüstungskontrolle.
Akkreditierte Stellen
Das Labor Spiez betreibt sechs von der Schweizerischen Akkreditierungsstelle SAS akkreditierte Prüfstellen.

Ausbildung im Labor Spiez
Das Labor Spiez ist auch als Ausbildungsbetrieb tätig. Jungen Leuten aus der Region bieten wir eine Berufsausbildung als Laborant/innen EFZ Fachrichtung Chemie an. Pro Jahrgang werden normalerweise 2 Personen als Lernende aufgenommen.
Mitteilungen
Medienmitteilungen
Die Organisationen des Bevölkerungsschutzes setzen ihre Vorbereitung auf bewaffnete Konflikte fort und tauschen sich über die Brandkatastrophe von Crans-Montana aus
Am 29. und 30. April 2026 hat in Appenzell die Konferenz der Chefinnen und Chefs der kantonalen Ämter für Bevölkerungsschutz stattgefunden. Auf dem Programm standen verschiedene aktuelle Themen, insbesondere das Projekt «Bevölkerungsschutz im bewaffneten Konflikt». Das halbjährliche Treffen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und der kantonalen Ämter diente den Teilnehmenden auch dazu, sich über die Erfahrungen bei der Bewältigung der sich am 1. Januar 2026 ereigneten Brandkatastrophe von Crans-Montana zu informieren.
Marc Siegenthaler wird Direktor des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz
An seiner Sitzung vom 1. April 2026 hat der Bundesrat Marc Siegenthaler zum Direktor des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz BABS ernannt. Er übernimmt die Leitung des BABS am 1. August 2026 und folgt auf Michaela Schärer, die Ende April 2026 austritt.
Das VBS setzt die Vorbereitungen im Hinblick auf die Teilnahme am Katastrophenschutzverfahren der EU (UCPM) fort
Der verheerende Brand von Crans-Montana hat die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit für die Bewältigung von Katastrophen verdeutlicht. Der Katastrophenschutzmechanismus der Europäischen Union, Union Civil Protection Mechanism (UCPM), hat der Schweiz in entscheidendem Ausmass geholfen, schnell Dutzende schwer verbrannter Patientinnen und Patienten in spezialisierte Spitäler ins Ausland zu verlegen, und so dazu beigetragen, zahlreiche Leben zu retten. Anlässlich seiner Sitzung vom 20. März 2026 wurde der Bundesrat über die ersten aus dieser Zusammenarbeit mit dem UCPM gezogenen Lehren unterrichtet. Das VBS setzt seine Vorbereitungen im Hinblick darauf fort, gemäss Parlamentsauftrag das Gesuch für die Teilnahme am Mechanismus zu stellen.




