100 Jahre Labor Spiez
1925 wurde mit dem Gaslaboratorium Wimmis die Vorgängerorganisation des heutigen Labor Spiez gegründet. Seither hat sich das Labor zu einer tragenden Säule der Sicherheitsarchitektur unseres Landes und zu einer international anerkannten Institution auf dem Gebiet des ABC-Schutzes entwickelt. Aus diesem Anlass fand am 23. Oktober 2025 die Feier «100 Jahre Labor Spiez» mit geladenen Gästen im Bernerhof statt.
Dienstleistungen

ABC-Rüstungskontrolle
Aufgaben und Aktivitäten im Rahmen der Umsetzung und Vorbereitung von internationalen Verträgen zu Abrüstung und Rüstungskontrolle.
Akkreditierte Stellen
Das Labor Spiez betreibt sechs von der Schweizerischen Akkreditierungsstelle SAS akkreditierte Prüfstellen.

Ausbildung im Labor Spiez
Das Labor Spiez ist auch als Ausbildungsbetrieb tätig. Jungen Leuten aus der Region bieten wir eine Berufsausbildung als Laborant/innen EFZ Fachrichtung Chemie an. Pro Jahrgang werden normalerweise 2 Personen als Lernende aufgenommen.
Mitteilungen
Medienmitteilungen
Das VBS setzt die Vorbereitungen im Hinblick auf die Teilnahme am Katastrophenschutzverfahren der EU (UCPM) fort
Der verheerende Brand von Crans-Montana hat die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit für die Bewältigung von Katastrophen verdeutlicht. Der Katastrophenschutzmechanismus der Europäischen Union, Union Civil Protection Mechanism (UCPM), hat der Schweiz in entscheidendem Ausmass geholfen, schnell Dutzende schwer verbrannter Patientinnen und Patienten in spezialisierte Spitäler ins Ausland zu verlegen, und so dazu beigetragen, zahlreiche Leben zu retten. Anlässlich seiner Sitzung vom 20. März 2026 wurde der Bundesrat über die ersten aus dieser Zusammenarbeit mit dem UCPM gezogenen Lehren unterrichtet. Das VBS setzt seine Vorbereitungen im Hinblick darauf fort, gemäss Parlamentsauftrag das Gesuch für die Teilnahme am Mechanismus zu stellen.
Befristete Mehrwertsteuer-Erhöhung zur Stärkung der Sicherheit und Verteidigung: Bundesrat eröffnet die Vernehmlassung
Angesichts der verschlechterten geopolitischen Lage will der Bundesrat die Sicherheit und Verteidigung der Schweiz substanziell stärken. Eine befristete Mehrwertsteuererhöhung soll es ermöglichen, der Armee und den sicherheitsrelevanten zivilen Bundesämtern jene finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen, um die Bevölkerung und das Land gegen die wahrscheinlichsten Bedrohungen besser zu schützen – namentlich gegen hybride Aktivitäten und Angriffe aus der Distanz. Der Bundesrat hat dazu in seiner Sitzung vom 6. März 2026 die Vernehmlassung zur befristeten Erhöhung der Mehrwertsteuer, zur Schaffung eines Rüstungsfonds und zur Änderung des Mehrwertsteuergesetztes eröffnet.
Bevölkerungsschutz: Pandemie und Strommangellage sind die grössten Risiken
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) hat die vierte Auflage seiner nationalen Risikoanalyse «Katastrophen und Notlagen Schweiz» (KNS) abgeschlossen. Als grösste der untersuchten Risiken werden darin die zwei Gefährdungen Pandemie und Strommangellage identifiziert. Der bewaffnete Konflikt bleibt im Fokus mit dem mit Abstand grössten Schadensausmass. Die Erkenntnisse aus KNS 2025 dienen als Grundlage für die Weiterentwicklung des Bevölkerungsschutzes und sind damit wichtiger Bestandteil der umfassenden Sicherheitspolitik der Schweiz. Der Bundesrat wurde an seiner Sitzung vom 25. Februar 2026 über den Schlussbericht informiert.




