Unterstützung der IAEA als Collaborating Centre
Das Labor Spiez unterstützt die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) seit 2016 als Collaborating Centre.
Collaborating Centres sind wissenschaftliche Institutionen wie Laboratorien, Universitäten und Forschungsinstitute von IAEA-Mitgliedstaaten, welche auf der Grundlage einer formellen Vereinbarung mit der IAEA zusammenarbeiten, insbesondere in den Bereichen Umweltschutz, Nahrungsmittelsicherheit, Ressourcenmanagement oder im Gesundheitswesen. Derzeit unterhält die IAEA Zusammenarbeitsvereinbarungen mit rund 80 Institutionen weltweit.
Das Labor Spiez im Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) ist seit 2016 ein Collaborating Centre der IAEA. In diesem Rahmen stellt das Labor Spiez der IAEA als Vertrauenslabor insbesondere seine Expertise in der Analyse von Radionukliden in Umweltproben zur Verfügung. Es beteiligt sich regelmässig an internationalen Missionen im Bereich Umweltsicherheit. Daneben nimmt es an Ringversuchen und Vergleichsmessungen teil und führt diverse Ausbildungskurse durch. In der Schweiz ist seit 2019 auch die École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL) ein Collaborating Centre der IAEA.



