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Veröffentlicht am 13. Mai 2024

Biologie

Der Fachbereich Biologie befasst sich mit dem Schutz vor biologischen Bedrohungen und Gefahren. Dies beinhaltet die Forschung, Analyse und Diagnostik hochpathogener Krankheitserreger und Toxine sowie die dazugehörige Biosicherheit.
Der Fachbereich Biologie betreibt eine akkreditierte Prüfstelle für den Nachweis spezieller, biologischer Agenzien. Alle Analysen erfolgen nach internationalen Standards und unter Einbezug von internen und externen Qualitätskontrollen.

Bakteriologie

Die Bakteriologie ist spezialisiert auf den schnellen und zuverlässigen Nachweis von hochpathogenen Bakterien der Risikogruppe 3 (Bacillus anthracis, Yersinia pestis, Francisella tularensis, Brucella abortus, Brucella melitensis, Coxiella burnetii, Burkholderia mallei und Burkholderia pseudomallei u. a.).

Virologie

Die Virologie ist auf den Nachweis hochpathogenen Viren der Risikogruppen 3 und 4 spezialisiert(EBOV, MARV, CCHF, RVFV, u. a.).

Toxinologie

Für die Toxinologie steht der Nachweis von Ricin und Saxitoxin, beides Substanzen aus dem Bereich des Chemiewaffenabkommens (CWÜ), im Vordergrund. Ebenfalls zum Analysenspektrum gehören die potenziellen B-Kampfstoffe Botulinumneurotoxin und Staphylokokken Enterotoxin B sowie weitere Toxine aus dem Lebensmittelbereich.

Biologisches Sicherheitslabor

Das Biologische Sicherheitslabor in Spiez ermöglicht als einziges Labor der Schweiz den sicheren Umgang mit humanpathogenen Krankheitserregern der höchsten Risikogruppen.

Nationales Referenzzentrum für hochpathogene Bakterien (NABA)

Überwachung von hochpathogenen, bioterroristisch relevanten bakteriellen Erregern.

Unterstützung der WHO als WHO BioHub

Die Schweiz stellt der WHO seit 2021 das Labor Spiez für Aufgaben im WHO BioHub-System zur Verfügung.